Prima. Klima. Ruhrmetropole

„Prima. Klima. Ruhrmetropole“ ist ein interkommunales, ruhrgebietsweites Projekt des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen von Prima. Klima. Ruhrmetropole sollen in der Metropole Ruhr bis zum Jahr 2029 rund 15 experimentelle und innovative Energiequartiere entstehen.

Die Stadtviertel in der größten Ballungsregion des Landes Nordrhein-Westfalen stehen in besonderer Weise vor der Herausforderung einer klimagerechten Transformation: Wachsende oder schrumpfende Wohnviertel,Arbeitersiedlungen, denkmalgeschützte Siedlungen, Quartiere mit einem Baubestand vorwiegend der 1950/1960er Jahre.

Damit der Umbau hin zu CO₂-ärmeren bzw. CO₂-freien Wohnvierteln gelingt, sind unterschiedliche Methoden der integrierten energetischen Quartiersentwicklung zusammen zu bringen und es braucht eine kombinierte Strategie von Stadtentwicklungs- und Wohnungsmarktmaßnahmen. Mit dem Projekt Prima. Klima. Ruhrmetropole können passgenaue Maßnahmen ausprobiert und erfolgreich angewendet werden.

So werden Vorbilder für die ganze Region geschaffen. Dank des Wissenstransfers zwischen allen Städten der Metropole Ruhr profitieren die ausgewählten Wohnviertel wie die gesamte Region.

Projektinformationen
Beteiligte

Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen: Organisator, Wissensberater und Fördermittelgeber

Stadt Gelsenkirchen: interkommunale Federführung, Schnittstelle, Ansprechpartnerin und Koordinatorin der Förderung sowie der zentralen Fördermittelabwicklung.

Projektmanagement: Ansprechpartner, Durchführung und Steuerung des Projekts, Koordinator der Mittelverwendung, Organisator der Wissenstransfers

Sanierungsmanagement: Umsetzung der Handlungskonzepte, Ansprechpartner bei Fragen zu Finanzierungsmöglichkeiten

Teilnehmerkommunen: Umsetzung experimenteller Energiequartiere

Kalenderinformationen
  • 01.02.2023: Projektauftakt
  • Februar bis September 2023: Aufruf und Durchführung des Wettbewerbs
  • November 2023: Bekanntmachung der Teilnehmerkommunen für die Öffentlichkeit
  • November2023 bis 2029: Bearbeitungszeitraum der Umsetzungsphase, inkl. Wissenstransfer