Kerpen: Revitalisierung der ehem. Kirche St. Albanus und Leonhardus in Manheim-Alt
Die profanierte, denkmalgeschützte Kirche St. Albanus und Leonhardus aus dem Jahr 1898 ist eines der letzten erhaltenen Gebäude im verlassenen Ortsteil Manheim-Alt. Gemeinsam mit dem angrenzenden Gelände am einzigen Seezugang der Kolpingstadt Kerpen soll sie instandgesetzt und als öffentlich zugänglicher Kultur- und Veranstaltungsort entwickelt werden.
Die ehemalige Kirche stellt eine bauliche Konstante im sich wandelnden Manheim-Alt dar. Auch über das Jahr 2030 hinaus wird sie ein prägendes Element im Kontext der Manheimer Bucht sein. Geplant ist, das markante Bauwerk als Landmarke zu erhalten, neu zu beleben und dauerhaft für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zudem wird der größte Bagger im Tagebau Hambach in der zukünftigen Manheimer Bucht herausgefahren und für die Nachwelt saniert und erhalten. Es ist eine Inszenierung durch Lichtinstallationen geplant und, wenn möglich, auch ein Aussichtspunkt.
Eine erste Vision wurde durch das Planungsbüro HJP Plan+ in Zusammenarbeit mit Rendertaxi erarbeitet und wird durch weitere Ausschreibungen mit Hilfe von Planerinnen und Planern und unter Beteiligung der Öffentlichkeit weiterentwickelt. Unterstützung erfährt das Projekt dabei durch die Starke Projekt GmbH im Auftrag des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, InKult sowie durch den Einsatz von STARK-Fördermitteln des Bundes mit dem Ziel Fördermittel im Rahmen des Strukturwandels zu beantragen.
- Förderzugang: TUI Empowerment
- Begleitet durch: Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW und Starke Projekte GmbH
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